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Durchs Kupfer- und Kochertal

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Hier kam er nicht nur seinen seelsorgerischen Pflichten nach, sondern gründete eine Raiffeisen’sche Darlehenskasse, war für die Fortbildung

der Volksschullehrer verantwortlich und arbeitete an seinem in Tübingen während seiner Ausbildung begonnenen Werk „Das Pflanzenleben der Schwäbischen Alb, mit Berücksichtigung der angrenzenden Gebiete  Süddeutschlands“. Eugen Nägele, der damalige Herausgeber der „Blätter des Schwäbischen Albvereins“, hatte ihn einst dazu ermuntert.

Dieses umfassende Werk wurde als Dissertation anerkannt und Robert Gradmann wurde mit summa cum laude zum Dr. scientiae naturalis der  naturwissenschaftlichen Fakultät promoviert! Hohenlohe wirkt eben vielfältig. Bibliothekar und Privatdozent für Geographie (1901 – 1919) in Tübingen und dann bis 1936 Professor in Erlangen waren seine weiteren  Stationen. Kaum eine Landesbeschreibung (das „Königreich Württemberg“, Oberamtsbeschreibungen) kommt seither ohne Gradmann’sche Beschreibung und Gliederung der Landschaft aus.
Auch heute gängige Begriffe in  der Ökologie, wie z. B. Bannwälder, Prallhänge und Steppenheide prägte R. Gradmann bereits um 1905. Sein wissenschaftliches Interesse galt unter anderem den Zusammenhängen zwischen Boden, Klima, Vegetation und Siedlungsgeschichte.

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