Waldshut-Tiengen: KlimaWandelPfad im Waldshuter Stadtwald
Du kannst erfahren, welche großartigen Dinge der Wald für uns leistet, welche Geheimnisse Jahrringe bergen und warum es trotz Klimaerwärmung manchmal so nass und kalt ist.
Auf dem KlimaWandelPfad ist Mitmachen angesagt: Ob CO₂-Wippe oder Extremwetter-Glücksrad, es gibt viel zu Sehen, Spüren und Auszuprobieren. An den drei Fotostationen könnt ihr uns sogar helfen, die Entwicklung des Waldes in den nächsten Jahren im Zeitraffer zu dokumentieren, indem ihr die Bilder in den sozialen Netzwerken postet.
Ergänzend zum Pfad gibt es die App „WaldPfade BW“, in der weiterführende Informationen zu finden sind. Extra für Kinder gibt es den Kidsmodus mit spannenden Quizfragen und kindgerecht aufbereiteten Inhalten.
Wir empfehlen die App bereits vor dem Besuch herunterzuladen, da der Handyempfang auf dem Pfad vermutlich nicht ausreicht.
Der Pfad ist mit Rollstühlen und Kinderwagen befahrbar, bietet aber auch ein paar kleine Steigungen. Wer mit Rollstuhl oder Kinderwagen kommt, sollte vom Parkplatz aus zunächst den Wegweisern folgen aber nicht die eigentlich ausgeschilderte Einbiegung von der asphaltierten Straße nehmen, sondern noch etwa 50 Meter weiter der asphaltierten Straße folgen und denn die nächste Abbiegung links nehmen. Dort beginnt gleich der gut begehbare Schotterweg. Die erste Abbiegung führt zunächst über einen Waldweg mit einigen Unebenheiten und bei Regen und Schnee kann dieser sehr matschig sein.
Der KlimaWandelPfad ist in Zusammenarbeit von Kreisforstamt Waldshut, insbesondere Revierleiterin Carmen Kellermann und Ministerium für ländlichen Raum, insbesondere Yvonne Hengst-Ehrhart von der Forstliche Versuchsanstalt
Freiburg, entstanden.
Finanziert wurde er aus Mitteln des Projektes Modellgebiet Südschwarzwald, welches Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern bei der Bewältigung der klimabedingten Waldschäden in der stark betroffenen Region Südschwarzwald unterstützen soll. Umgesetzt wurde der Lehrpfad von der Firma UDATA GmbH aus Neustadt a.d. Weinstraße, unter der Führung von Markus Dotterweich. Beim Aufbau unterstütze der Baubetriebshof, sowie der forstliche Mitarbeiter Siegmar Mutter tatkräftig.